Wie funktioniert der Übergang von Milch zur Beikost?
Beikost kommt frühestens mit Beginn des 5. und spätestens mit Beginn des 7. Lebensmonats dazu – schrittweise und zusätzlich zur Milch, die noch lange ein wichtiger Teil der Ernährung bleibt.

Das steckt dahinter
Ausschlaggebend sind die Zeichen der Beikostreife: aufrecht mit Unterstützung sitzen, den Kopf sicher halten, Interesse am Essen zeigen und der Zungenstoßreflex lässt nach.
Üblich ist, mit einer Mahlzeit zu beginnen und nach etwa vier Wochen die nächste zu ergänzen. Jede ersetzte Mahlzeit reduziert die Milchmenge nach und nach – nicht auf einmal.
Ob mit Brei, mit Fingerfood (BLW) oder gemischt, ist eine Frage von Vorliebe und Alltag. Wichtig ist eisenreiche Kost und ein sicherer Umgang mit Verschluckungsrisiken.
Auch nach dem Beikoststart bleibt Milch – gestillt oder als Säuglingsnahrung – im ersten Lebensjahr ein wesentlicher Teil der Ernährung.