Geburtsvorbereitung

Geburtsvorbereitung: Was sollte ich vor der Geburt erledigen?

Vor der Geburt kommt vieles zusammen. Nicht alles muss sofort erledigt sein – aber einiges lässt sich gut vorbereiten, damit die erste Zeit mit Baby entspannter wird.

Begleitung organisieren

  • Hebamme für die Nachsorge suchen – in vielen Regionen ist eine frühe Suche sinnvoll
  • Geburtsklinik oder Geburtshaus auswählen und sich gegebenenfalls anmelden
  • Geburtsvorbereitungskurs besuchen, wenn du möchtest
  • Kinderarztpraxis für die ersten Untersuchungen nach der Geburt heraussuchen

Organisatorisches

Welche Anträge und Fristen für euch gelten, hängt von eurer Situation ab. Verlässliche Informationen bieten die offiziellen Stellen. Für Beschäftigte beginnt die Mutterschutzfrist grundsätzlich sechs Wochen vor dem errechneten Termin und endet normalerweise acht Wochen nach der Geburt; unter anderem bei Früh- und Mehrlingsgeburten verlängert sich die Frist danach auf zwölf Wochen. Vor der Geburt ist Arbeiten bei ausdrücklicher, widerrufbarer Zustimmung möglich. Lass deinen persönlichen Anspruch und mögliche Verlängerungen von der zuständigen Stelle klären.

  • Arbeitgeber über Schwangerschaft und errechneten Termin informieren, damit der Mutterschutz berücksichtigt werden kann
  • Bei Krankenkasse oder zuständiger Stelle nach Anspruch und Antrag auf Mutterschaftsgeld fragen
  • Elterngeld und Elternzeit planen – der Elterngeldantrag ist erst nach der Geburt möglich und sollte innerhalb der ersten drei Lebensmonate gestellt werden, weil höchstens drei Lebensmonate rückwirkend gezahlt werden; Elternzeit hat eigene Anmeldefristen
  • Gegebenenfalls Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht vor der Geburt klären

Zu Hause vorbereiten

Ein Schlafplatz fürs Baby, eine kleine Erstausstattung, die Babyschale fürs Auto und ein paar vorgekochte Mahlzeiten können die ersten Wochen erleichtern.

Häufige Fragen

Wo finde ich verlässliche Informationen zu Elterngeld und Mutterschutz?

Auf dem Familienportal des Bundesfamilienministeriums (familienportal.de) sowie bei deiner Krankenkasse und deinem Arbeitgeber.

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Quellen & Hinweis

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung durch Hebamme, Ärztin oder Kinderarztpraxis.

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